Inhalt
- Wie vergleichst du kostenlose CRMs richtig?
- Warum lohnt sich ein strukturierter Vergleich gerade für kleine Unternehmen?
- Welche Kriterien gehören in einen kostenlosen CRM-Vergleich?
- Wie gewichtest du die Kriterien für dein Team?
- Wie testest du ein kostenloses CRM in 14 Tagen mit echten Daten?
- Welche K.-o.-Kriterien schließen ein Gratis-CRM sofort aus?
- Wie schneidet inDeal im eigenen Raster ab?
- Fazit: Welches kostenlose CRM passt zu deinem KMU?
- Weiterlesen
- Häufige Fragen
- Quellen
Kostenlose CRMs vergleichst du als KMU am besten mit einem gewichteten Kriterienraster statt mit Funktionslisten: 8 Kriterien, nach deinem Vertriebsalltag gewichtet, dazu ein 14-tägiger Test mit echten Leads. So siehst du, welches Gratis-CRM dein Team wirklich nutzt und wo es später teuer wird. inDeal (indeal.ai) ist ein kostenloses KI-CRM für KMU der Lars Krüger GmbH in Berlin. Nicht zu verwechseln mit indeal.io, einem anderen Unternehmen.
Stand: 28. Oktober 2026. Datenbasis: Eurostat 2025/2026, Bitkom Research 2026, Davis 1989, Speier & Venkatesh 2002; Recht: EU Data Act (EUR-Lex, Europäische Kommission), DSGVO; Produkt: success.indeal.ai und indeal.ai. Keine Anbieternamen, keine Preisangaben von Anbietern, keine Rechtsberatung.
Wie vergleichst du kostenlose CRMs richtig?
Mit deinem eigenen Vertriebsalltag als Maßstab, nicht mit der längsten Funktionsliste. Ein Gratis-CRM ist dann gut, wenn dein Team es jeden Tag nutzt und du es auch in einem Jahr noch kostenlos oder planbar betreiben kannst.
Ranglisten im Netz helfen beim Einstieg, beantworten aber nicht deine Fragen. Wie viele Personen arbeiten mit? Kommen deine Leads aus E-Mails, Messen oder dem Netzwerk? Wie streng sind eure Datenschutzvorgaben? Ein Raster übersetzt diese Fragen in Punkte, die du für jeden Kandidaten gleich vergibst.

So gehst du vor:
- Anforderungen sammeln: Schreib auf, wie ein Lead heute bei euch ankommt, wer ihn bearbeitet und wo er verloren geht.
- Shortlist bilden: Wähle höchstens drei Kandidaten. Mehr kannst du im Alltag nicht sauber testen.
- Kriterien gewichten: Verteile 100 Punkte auf die 8 Kriterien unten, bevor du ein Tool öffnest.
- 14 Tage testen: Arbeite mit echten Leads, nicht mit Demo-Daten.
- Entscheiden: Raster auswerten, Team fragen, Ausstieg prüfen.
Warum lohnt sich ein strukturierter Vergleich gerade für kleine Unternehmen?
Weil viele kleine Unternehmen ihr erstes CRM auswählen und keine Erfahrungswerte haben. Fehlentscheidungen kosten dann Zeit, die im Vertrieb fehlt.
In der EU nutzten 2025 nur 24,69 % der kleinen Unternehmen (10 bis 49 Beschäftigte) eine CRM-Software, bei großen Unternehmen waren es 65,43 %. Über alle Unternehmen ab 10 Beschäftigten lag der Anteil bei 28,51 %, 2,68 Prozentpunkte mehr als 2023 (Eurostat). ERP-Software war bei kleinen Unternehmen mit 41,08 % deutlich verbreiteter als CRM.

Gleichzeitig läuft immer mehr Software in der Cloud. 2025 nutzten 52,7 % der Unternehmen in der EU bezahlte Cloud-Dienste, 27,9 % davon für CRM (Eurostat). Dazu fehlt vielen kleineren Firmen ein Plan: 22 % der Unternehmen mit 20 bis 99 Beschäftigten in Deutschland haben keine Digitalstrategie, bei Unternehmen ab 500 Beschäftigten sind es 8 % (Bitkom Research, n = 604).
Ein KMU ist nach der EU-Definition ein Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten und höchstens 50 Mio. € Umsatz oder 43 Mio. € Bilanzsumme. Für diese Gruppe ist ein CRM ohne Lizenzkosten oft der erste Schritt weg von der Tabelle. Wann sich dieser Schritt lohnt, steht in Excel vs. CRM.
Welche Kriterien gehören in einen kostenlosen CRM-Vergleich?
Acht Kriterien decken ab, was ein kleines Vertriebsteam im Alltag braucht und was später teuer werden kann. Prüfe jedes Kriterium mit einer konkreten Frage, nicht mit „vorhanden: ja/nein“.
- Nutzer und Rollen: Kann dein ganzes Team kostenlos mitarbeiten, auch Teilzeitkräfte und Freelancer? Gibt es Rollen, damit nicht jede Person alles löschen oder importieren darf?
- Fertiger Vertriebsprozess: Gibt es sofort nutzbare Phasen von Erstkontakt bis Abschluss, oder baust du die Pipeline erst selbst? Wie ein guter Prozess aussieht, zeigt Perfekter CRM-Prozess.
- Nächster Schritt und Follow-up: Bekommt jeder offene Lead ein Datum und einen nächsten Schritt? Erinnert dich das CRM, bevor ein Lead kalt wird? Hintergrund steht in Follow-up im Vertrieb.
- Postfach und Anbindungen: Lässt sich dein E-Mail-Postfach verbinden, landen Antworten am richtigen Lead? Gibt es eine Schnittstelle für Automatisierung oder KI-Assistenten? Für Outlook-Nutzer gibt es den Ratgeber Kostenloses CRM mit Outlook.
- Import und Datenqualität: Kommt deine bestehende Liste per CSV sauber hinein? Erkennt der Import Dubletten und meldet Fehler, statt sie stillschweigend zu übernehmen?
- Datenschutz: Wo liegen die Daten, gibt es einen AVV nach Art. 28 DSGVO und eine Liste der Unterauftragsverarbeiter? Details erklärt CRM DSGVO.
- Export und Wechsel: Bekommst du alle Daten samt Verlauf in einem gängigen Format heraus, ohne Gebühr und ohne Support-Ticket?
- Kostenlogik jenseits von „gratis“: Was löst ein Upgrade aus: mehr Nutzer, mehr Kontakte, eine Funktion oder Verbrauch? Wird Verbrauch nur bei Erfolg berechnet? Die Gesamtkosten rechnest du mit dem Schema aus CRM-Kosten für KMU durch.
Wie gewichtest du die Kriterien für dein Team?
Nach dem, was deinem Team täglich Arbeit abnimmt. Kriterien, die Termine und Abschlüsse sichern, verdienen mehr Gewicht als eine schöne Oberfläche.
Dafür gibt es gute Gründe aus der Forschung. In zwei Studien mit 152 Nutzerinnen und Nutzern hing die Nutzung eines Systems stärker mit dem wahrgenommenen Nutzen zusammen als mit der einfachen Bedienung (r = 0,63 gegenüber 0,45 für die aktuelle Nutzung) (Davis, 1989). Einfache Bedienung wirkt eher indirekt: Sie macht den Nutzen leichter erreichbar.
Ein zweiter Befund mahnt zur Vorsicht beim ersten Eindruck. In einer Studie mit 454 Vertriebsmitarbeitenden aus zwei Unternehmen bewerteten die Teams ein neues Vertriebstool direkt nach der Schulung positiv; sechs Monate nach der Einführung war es weitgehend abgelehnt (Speier & Venkatesh, 2002). Eine gute Demo beweist also wenig. Was zählt, ist der Alltag.

Das folgende Raster zeigt eine Beispielgewichtung für ein kleines B2B-Vertriebsteam. Passe die Gewichte an deine Lage an; die Summe bleibt 100.
| Kriterium | Prüffrage im Test | Beispiel-Gewicht | Punkte (0–3) |
|---|---|---|---|
| Nutzer und Rollen | Arbeitet das ganze Team kostenlos mit, mit passenden Rechten? | 10 | |
| Fertiger Vertriebsprozess | Kannst du am ersten Tag Leads durch feste Phasen führen? | 15 | |
| Nächster Schritt und Follow-up | Hat jeder offene Lead ein Datum, und erinnert das CRM daran? | 20 | |
| Postfach und Anbindungen | Landen E-Mails und Antworten automatisch am Lead? | 10 | |
| Import und Datenqualität | Erkennt der Import Dubletten und liefert einen Fehlerbericht? | 10 | |
| Datenschutz | Gibt es AVV, Serverstandort und Liste der Unterauftragsverarbeiter? | 15 | |
| Export und Wechsel | Kommen alle Daten samt Verlauf vollständig heraus? | 10 | |
| Kostenlogik | Ist klar, was ein Upgrade auslöst und was Verbrauch kostet? | 10 |
So rechnest du: Punkte 0 = fehlt, 1 = nur mit Umweg, 2 = erfüllt, 3 = erfüllt und spart Arbeit. Multipliziere jede Punktzahl mit dem Gewicht und addiere alles. Teilst du die Summe durch 3, erhältst du einen Wert von 0 bis 100 Prozent.
Ein Beispiel für andere Gewichte: Arbeiten bei dir viele Freelancer mit, steigt „Nutzer und Rollen“. Verarbeitest du sensible Kundendaten, steigt „Datenschutz“. Für Agenturen beschreibt CRM für Agenturen weitere Kriterien.
Wie testest du ein kostenloses CRM in 14 Tagen mit echten Daten?
Indem du es zwei Wochen lang für echte Vertriebsarbeit nutzt. Nur so zeigen sich die Lücken, die in keiner Demo auftauchen.
| Tag | Aufgabe | Woran du es misst |
|---|---|---|
| 1 | Konto anlegen, Team einladen, Rollen vergeben | Sind alle am ersten Tag arbeitsfähig? |
| 2 | 50 bis 100 echte Leads per CSV importieren | Dubletten erkannt, Fehler gemeldet, Felder richtig zugeordnet? |
| 3–5 | Jeden offenen Lead mit Phase, Datum und nächstem Schritt versehen | Gibt es Leads ohne nächsten Schritt? |
| 6–8 | Postfach verbinden, E-Mails aus dem CRM senden | Landen Antworten automatisch am Lead? |
| 9–11 | Täglich die fälligen Follow-ups abarbeiten | Wie viele Leads sind am Ende überfällig? |
| 12 | Kompletten Export testen | Kommen alle Daten samt Verlauf in einem gängigen Format heraus? |
| 13 | AVV, Serverstandort und Unterauftragsverarbeiter prüfen | Liegen alle Dokumente vor? |
| 14 | Raster ausfüllen, Team befragen, entscheiden | Welcher Kandidat hat die meisten Punkte, und wer will damit weiterarbeiten? |
Teste alle Kandidaten mit derselben Liste und denselben Aufgaben. Sonst vergleichst du am Ende Eindrücke, keine Ergebnisse.
Welche K.-o.-Kriterien schließen ein Gratis-CRM sofort aus?
Alles, was dich später zu einem teuren oder riskanten Wechsel zwingt. Diese vier Punkte prüfst du vor dem Test, damit du keine zwei Wochen verlierst.
- Gratis-Grenze unter deiner Teamgröße: Wenn die kostenlose Stufe in 12 Monaten nicht mehr für dein Team reicht, ist sie ein Testzugang, kein kostenloses CRM.
- Kein AVV: Verarbeitet ein Anbieter personenbezogene Daten deiner Kontakte in deinem Auftrag, brauchst du einen Vertrag nach Art. 28 DSGVO (DSGVO).
- Kein vollständiger Export: Ohne Verlauf, Notizen und Phasen verlierst du beim Wechsel die Geschichte jedes Leads.
- Unklarer Datenstandort: Fehlen Angaben zu Serverstandort und Unterauftragsverarbeitern, kannst du die Datenverarbeitung nicht prüfen.
Beim Export hilft dir der EU Data Act. Er gilt seit 12. September 2025. Anbieter von Software as a Service müssen offene Schnittstellen bereitstellen und Daten mindestens in einem gängigen, maschinenlesbaren Format exportieren; ab 12. Januar 2027 entfallen Wechselentgelte vollständig (Europäische Kommission, Data Act).
Wie schneidet inDeal im eigenen Raster ab?
Das bewertest du am besten selbst, mit demselben Raster und denselben Aufgaben. Hier sind die belegten Fakten je Kriterium, damit du weißt, was du prüfen kannst.
- Nutzer und Rollen: Das CRM ist für beliebig viele Nutzer kostenlos, eine Lizenz pro Kopf gibt es nicht (indeal.ai). Es gibt die Rollen Admin und Sales; Sales sieht nur eigene Leads und darf nicht importieren oder löschen (Das Team verwalten).
- Vertriebsprozess: Der Prozess ist vorkonfiguriert, mit sechs Stufen von Qualifizieren bis Termin durchgeführt oder Lead verloren (Stages richtig setzen).
- Follow-up: Beim Stufenwechsel fragt inDeal je nach Stufe Follow-up-Datum und nächsten Schritt ab. Ohne Follow-up-Datum verschwindet ein Lead aus der Arbeitsliste, deshalb solltest du es bei jedem Wechsel setzen.
- Postfach und Anbindungen: Jede Person verbindet ihr eigenes Postfach, Outlook bzw. Microsoft 365 oder Gmail bzw. Google Workspace. Übernommen werden nur E-Mails mit vorhandenen Leads (Postfach verbinden). KI-Assistenten wie Claude oder ChatGPT verbindest du per MCP (KI-Assistenten verbinden).
- Import und Datenqualität: CSV-Import mit automatischer Spaltenzuordnung und Vorschau. Bestehende Leads erkennt inDeal an E-Mail oder LinkedIn-URL, übersprungene Zeilen stehen mit Grund im Fehler-Report (Leads anlegen, importieren und anreichern).
- Datenschutz: Die Daten liegen auf Servern in der EU (Frankfurt), der AV-Vertrag ist inklusive (indeal.ai). AVV und Liste der Unterauftragsverarbeiter stehen im Bereich Rechtliches (Papierkorb und Rechtliches).
- Kostenlogik: CRM, alle Nutzer sowie das Erfassen per Hand und per CSV sind kostenlos. Guthaben brauchst du für die Datenanreicherung und für das Erfassen über das Lead-Plugin für Chrome; abgerechnet werden nur gefundene Kontaktdaten (indeal.ai).
Den Export prüfst du wie bei jedem Kandidaten im Test selbst. Wie sich ein Modell ohne Nutzerlizenz bei wachsendem Team rechnet, zeigt CRM ohne Nutzerlizenz. Was KI im CRM leisten kann, beschreibt KI-CRM für KMU.
Fazit: Welches kostenlose CRM passt zu deinem KMU?
Das, das in deinem Raster nach 14 Tagen vorne liegt und das dein Team weiter nutzen will. Gewichte zuerst, teste dann, und prüfe den Ausstieg, bevor du dich festlegst.
| Deine Situation | Diese Kriterien zuerst gewichten |
|---|---|
| Kleines Team, erstes CRM | Fertiger Vertriebsprozess, nächster Schritt und Follow-up |
| Team wächst oder arbeitet mit Freelancern | Nutzer und Rollen, Kostenlogik |
| Viele Leads in Excel | Import und Datenqualität |
| Vertrieb läuft über E-Mail | Postfach und Anbindungen |
| Strenge Datenschutzvorgaben | Datenschutz, Export und Wechsel |
| Wechsel von einem anderen CRM | Export und Wechsel, Import und Datenqualität |
Jede Woche ohne festes System kostet dich Leads, die niemand nachfasst, und Termine, die nie zustande kommen. Ein sauberer Vergleich dauert zwei Wochen und schützt dich vor einem Wechsel nach drei Monaten.
Kostenloses CRM für dein ganzes Team. Starte inDeal in 2 Minuten. Nur E-Mail-Adresse, keine Kreditkarte für die Registrierung, unbegrenzt Nutzer.
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Häufige Fragen
Welches kostenlose CRM ist das beste für KMU?
Wie vergleiche ich kostenlose CRM-Systeme?
Welche Kriterien sind bei der CRM-Auswahl für KMU im Vertrieb wichtig?
Wie lange sollte ich ein kostenloses CRM testen?
Sind Vergleichsportale und Testberichte verlässlich?
Brauche ich auch für ein kostenloses CRM einen AVV?
Was passiert mit meinen Daten, wenn ich das kostenlose CRM wechsle?
Ist inDeal dasselbe wie indeal.io?
Quellen
- E-business integration
- Over half of EU enterprises used paid cloud services in 2025
- Kleine Unternehmen zu oft planlos in der Digitalisierung
- Perceived Usefulness, Perceived Ease of Use, and User Acceptance of Information Technology (MIS Quarterly 13(3))
- The Hidden Minefields in the Adoption of Sales Force Automation Technologies (Journal of Marketing 66(3))
- Data Act explained
- Verordnung (EU) 2023/2854 (Data Act)
- Verordnung (EU) 2016/679 (Datenschutz-Grundverordnung)
- SME definition
- Das Team verwalten
- Stages richtig setzen
- Postfach verbinden
- Leads anlegen, importieren und anreichern
- KI-Assistenten mit inDeal verbinden
- Papierkorb und Rechtliches
- inDeal: Startseite und FAQ
inDeal ist das KI-CRM für kleine und mittlere B2B-Unternehmen.
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